(Auszug 2 aus einem Interview zu finden auf der kooperierenden Seite Hobbymap.de)

 

Was unternehmen Sie so alles gemeinsam mit Ihrem Hund/Hunden und was macht ihnen dabei am meisten Freude?

Da wir unsere Hunde als Familienmitglieder ansehen, nehmen wir sie, je nach Situation, gerne mit. Unser Bekanntenkreis besteht vorwiegend aus Hundenarren, dadurch dürfen unsere Lieben selbstverständlich bei den gegenseitigen Besuchen mit dabei sein. Die kleinen Gefährten können auch selbstverständlich mit in den Urlaub reisen. Wegen ihres geringen Gewichtes, darf man sie auch im Handgepäck mitfliegen lassen. Spaziergänge mag der Malteser sehr, da er dabei viel Neues entdecken und sehen kann.
Wegen seines besonders weißen Aussehens und seinem kleinen puppyhaften Wesen, gleicht er eher einem Stofftier. Wo man mit ihm auftaucht, kann man sehen, wie die Augen der Leute verwundert mitwandern. Somit wird man mit seinem kleinen Begleiter eher ungewollt zu einem Gesprächsthema und fällt überall auf. Wenn man, dann wie bei uns üblich, zwei Malteser an einer Leine hat, ist man einfach nicht mehr zu übersehen. Es ist verwunderlich, wie viele Hundeliebhaber und -Besitzer einen ansprechen.

Gab es, Ihre Hunde betreffend, in all den Jahren ein bestimmtes Erlebnis, einen Moment oder eine Situation, die Sie für immer in Erinnerung behalten werden, die Sie ganz besonders gefreut oder gerührt hat?

Hier ein bestimmtes Erlebnis heraus zu suchen fällt sehr schwer, da man fast tagtäglich Situationen erlebt, die erwähnenswert wären. Es ist für uns immer wieder rührend eigene Welpen im Hause zu haben. Da die kleinen von Anfang an, die menschliche Nähe zu schätzen wissen. So ergeben sich umständebedingt Situationen, in denen man die Kleinen regelmäßig anlegen bzw. mit dem Fläschchen zufüttern muss. Wenn die Kleinen dann letztendlich über den Berg sind, ist dies ein Geschenk Gottes. Der Einsatz rund um die Uhr wurde mit dem Leben des Welpen belohnt.
Wir glauben, dass dies wohl die schönsten Momente sind. Denn man spürt deutlich, dass die kleinen Welpen einen als eine Ersatzmutter ansehen. Dadurch entsteht eine Bindung, die hier kaum zu beschreiben ist. Nur so kann man verstehen, dass die Abgabe eines Welpen emotional anders abläuft, als würde man eine Sache verkaufen. Die Auswahl der neuen Hundeeltern wird aus diesem Grund auch sehr sorgsam vorgenommen.

Angenommen man hat sich umfassend informiert, mit dem Thema auseinandergesetzt und es steht fest: ein Malteser kommt in die Familie! Was sollte man dann bei der Wahl des richtigen Züchters und Welpen beachten?

Da der Malteser zu den Edelrassen zählt, die früher nur in Herrscherhäusern gehalten wurde, ist eine sorgsame Auswahl des Züchters ratsam. Die Zwingerhaltung und die hygienischen Zustände lassen oft erkennen, unter welchen Umständen der Welpe aufgewachsen ist.  
So vermitteln untrüglich die eigenen Sinnesorgane, ob dies auch wirklich ein großzügig sauber geführter Zwinger, oder eher eine kleine stinkende, unsaubere Behausung ist. Wenn Ihnen der Geruchssinn dabei eher negative Signale sendet, ist größte Vorsicht geboten.
Lassen sie sich immer die Mutterhündin bzw. den Vater der Welpen, sofern er in diesem Zwinger lebt, zeigen und schauen sie sich unbedingt auch die anderen Malteser dieser Zucht an. Es ist unbedingt erforderlich folgende Erkundigungen einzuholen: Wie oft wurde der Welpe entwurmt, ist er geimpft, gechipt oder anderwärtig gekennzeichnet, ist für ihn ein EU-Impfpass vorhanden, hat der Welpe ein Scherengebiss bzw. liegt ein Zahnfehler vor? Schauen sie sich die Pigmentierung, z. Bsp. Schwarzfärbung des Nasenspiegels, an.
Es muss immer dringend von einem Kauf abgeraten werden, welcher in einer anderen Wohnung, oder womöglich außerhalb des Aufzucht-Zwingers stattfinden soll.

Einen Welpen irgendwo aus Mitleid zu nehmen, ist mit Sicherheit nicht sehr sinnvoll und kann sehr teuer werden. Recht häufig sind Welpen aus einer fragwürdigen Zucht mit großen Folgekosten behaftet. Viele dieser Billigkäufe entpuppen sich letztlich als eine Fehlinvestition, da die fällig werdenden Arztrechnungen die Anschaffungskosten um ein vielfaches übersteigen können. Nicht zu übersehen sind dann auch die emotionalen Gefühle, denn man leidet ja auch mit seinem neuen, womöglich kranken, Hund mit. Im schlimmsten Falle verstirbt dann dieser liebgewonnene Malteser. Ein seriöser Züchter haftet immer bei der Abgabe eines Welpen, wenn die Mangelerscheinung bereits bei der Abgabe vorlag.

 


Link zu dem Originalinterview

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